Havelland-Kiosk geht an den Start
Ab 1. April wird im Kiosk verkauft
Der „Havelland-Kiosk" - Das Portal für Produkte und Geschichte(n) der Region
Rathenow (alf). Wie können Produkte, Leistungen und Erzeugnisse der Region ohne unmäßige logistische Anstrengungen weltweit vermarktet werden? Diese Frage beantworteten am Donnerstag Marko Zeeb, Betreiber des Online-Shops, und das Entwicklerteam vom Ingenieurbüro IB E Wodtke und von wodtke media in der Gaststätte „Schwedendamm" mit der Vorstellung des „Havelland-Kiosks", einem Portal für Produkte und Geschichte(n) der Region. Entstanden ist der Kiosk aus einer Idee des Bürgermeisters der Gemeinde Milower Land, Peter Wittstock, der auf einfachem Wege seinen Postkartentauschfreunden Reproduktionen seiner guten Stücke zur Verfügung stellen wollte. Aus dieser einfachen Problemstellung ist mittlerweile ein effektives modulares Vertriebssystem über das Internet mit starkem Regionalbezug entstanden. IBE-Chef Hans-Jürgen Wodtke informierte, dass für die Entwicklung des Havelland-Kiosks drei Phasen vorgesehen sind. Die Phase I, die Vermarktung regional-historischer Bild- und Textdokumente, läuft ab sofort auf vollen Touren. In der Phase II wird das Angebot um regionale Produkte und Leistungen im Online-Shop erweitert. Die Phase III soll dem Aufbau eines regionalen Wirtschafts- und Vermarktungsnetzwerkes dienen. Martina Bleis zeigte den Gästen das umfangreiche Angebot des Online-Shops. Die Onlineredakteurin verwies u.a. auf die Heimatkalender der Jahre 1990 bis 2004 sowie Broschüren und Reprint-Bände über die Region, die erhältlich sind. Demnächst soll eine neue Rubrik mit dem Titel „Digitale Medien" das Angebot bereichern, in der eine vom Premnitzer Stadtchronisten Jürgen Mai zusammengestellte Foto-CD bzw. -DVD mit Ansichten des ehemaligen Chemiefaserwerkes erhältlich sein wird. Der Menüpunkt „Geschichte(n)" beinhaltet neben historischen Berichten auch Biographien bedeutender Persönlichkeiten sowie Sagen und Mythen. Anschaulich erläuterte das Entwicklungsteam Aufbau und Funktion, das „technische" Herz des Kiosks sowie die Bemühungen der Shopbetreiber, einen gesetzeskonformen Datenschutz zu gewährleisten. Der Onlineshop lädt unter der Adresse www.havelland-kiosk.de bereits jetzt zu einem Streifzug durch die regionale Geschichte ein. Die Verkaufsoption wird ab 1. April frei geschaltet.
Quelle: BRAWO 12.03.2005
„Havelland Kiosk“ ist am Netz
Rathenow (mko). In der Gaststätte „Schwedendamm" stellten am Donnerstag Betreiber und Entwickler des „Havelland-Kiosk", einer Plattform für die Vermarktung regionaler Produkte und Leistungen verbunden mit einem hohen regionalhistorischen Informationsanspruch, ihre Neuentwicklung einem breiten Publikum vor. „Irgendwann ist die Idee gereift, Geschichtliches und Geschäftliches miteinander zu verbinden. Wir stehen doch heute vor dem Dilemma, dass im Internet viel zu viel zu finden ist. Doch finden wir dort auf Anhieb Produkte von Unternehmen unserer Region?", fragte Peter Wittstock, Bürgermeister der Gemeinde Milower Land. Im „Havelland-Kiosk" könnten verschiedene Branchen integriert werden, so Wittstock. Dem Bürgermeister schwebt außerdem vor, viele Menschen zum Mitmachen zu motivieren. „Wir haben eine Chance, unsere Region geschichtlich und geschäftlich besser darzustellen. Diesen Weg sollten wir mit aller Konsequenz verfolgen", so Wittstock. Wie IBE-Chef Hans-Jürgen Wodtke informierte, soll die Entwicklung des Havelland-Kiosks in drei Phasen vonstatten gehen. Die Phase I hat die Vermarktung regionalhistorischer Bild- und Textdokumente im Online-Shop zum Ziel. So sollen Umsätze generiert, und der Shop popularisiert werden. Das Geschichtsportal dient in dieser Phase zur kostenfreien Darstellung regional-historischer Ereignisse sowie als Plattform für regional-geschichtlich Interessierte. Die Phase II erweitert das Angebot um regionale Produkte und Leistungen im Online-Shop. Dies dient der Generierung der Hauptumsätze und somit der Stärkung der regionalen Wirtschaft.
Quelle: PreußenSpiegel, 12.03.2005
Alte Postkarten im Havelland-Kiosk
Neues Internet-Angebot soll zum Wirtschaftsnetzwerk ausgebaut werden
RATHENOW. Vor rund 18 Monaten kamen sie das erste mal zu einem Gedankenaustausch zusammen. Peter Wittstock, heute Bürgermeister der Gemeinde Milower Land sprach mit Hans-Jürgen Wodtke, Geschäftsführer des IBE Wodtke über Möglichkeiten, historische Postkarten aus der Region weltweit populär zu machen und zum Kauf anzubieten. Hilfestellung sollte das Internet bieten. Die Anfangsidee reifte weiter und wurde ausgebaut. Gestern startete mit einer Präsentation im Havelrestaurant „Schwedendamm" der Probebetrieb für den Havelland-Kiosk. Am 1. April soll dann der offizielle Start für den Online-Shop sein. Vertreter aus der Kommunalpolitik, Vereinen und Verbänden kamen gestern zur Präsentation um sich den Havelland-Kiosk von seinen Machern aus dem Ingenieurbüro Wodtke und seinem Betreiber Marko Zeeb vorstellen zu lassen. Zur Eröffnung und Begrüßung unterstrich Peter Wittstock die Möglichkeit, mit dem Havelland-Kiosk die Vermarktung havelländischer Geschichte und havelländischer Regionalprodukte zu verbinden. In einer ersten Phase, so Hans-Jürgen Wodtke, geht es darum eine Plattform für Interessierte an Regionalgeschichte zu schaffen, einen Gedankenaustausch dazu zu ermöglichen und das Havelland populär zu machen. Mit einer zweiten Phase soll sich dann die Vermarktung regionaler Produkte und Leistungen anschließen. Als drittes geht es dann um den Aufbau eines regionalen Wirtschafts- und Vermarktungsnetzwerks. Zu dem, was bisher geschaffen wurde: rund 280 historische Ansichtskarten aus der Region werden im Havelland-Kiosk präsentiert. Erste historische Beiträge und Kommentare wurden in den Online-Shop gestellt. Bettina Götze, Geschäftsführerin im Rathenower Kulturzentrum, verwies auf die Bedeutung historisch genauer Darstellungen und regte an, eine ehrenamtliche Redaktion zu bilden. Im Verlauf der Präsentation stellten Mitarbeiter von IBE Wodtke den Aufbau, die Wirkungsweise und die weitere Entwicklung des Havelland-Kiosk dar. Weitere Beiträge beschäftigten sich mit seiner Bedeutung für den Tourismus und der regionalen Verkaufsplattform. Begleitet wurde die Präsentation mit Ausstellungen zur Regionalbahngeschichte, 90. Jahre Chemiestandort Premnitz und Wirtschaftsnetzwerk Milower Land.
Quelle: Märkische Allgemeine, Westhavelländer, 11.03.2005
Der Havelland-Kiosk als kommerzieller Vermarktungsbereich
Angefangen hat alles mit der Idee, einen Weg zu finden, wie historische Ansichtskarten vervielfältigt werden und so einem größeren Kreis zur Verfügung gestellt werden könnten. Ein Sammler hatte einige Anfragen bezüglich seiner Karten bekommen, wollte sich von seinen „Schätzen“ im Original aber nicht trennen. Seinen Sammlerfreunden wollte er aber auch einen Gefallen tun und ihnen zumindest Kopien der Karten zukommen lassen, für die sich diese interessiert hatten. Die Idee für den Havelland-Kiosk war geboren. Viele Anbieter tummeln sich im „world wide web“ und bieten die verschiedensten Waren zum Kauf an. Trotz intelligenter Suchmaschinen ist es für den Interessenten nicht immer leicht, genau das zu finden, was er auch tatsächlich sucht. Hier setzt der Havelland-Kiosk an, der das Ziel hat, Produkte unserer Region kommerziell zu vermarkten. Großen Wert legen wir auf die Seriosität der Angebote, denn nur so lassen sich langfristige Geschäftsbeziehungen herstellen. Wir sind sowohl Ansprechpartner für Lieferanten als auch für Kunden. Wir wickeln die Bestellungen ab und versenden alle Waren direkt an die Empfänger. So garantieren wir eine korrekte Auftragsbearbeitung.
Geschichte und Geschichten der Region im Havelland-Kiosk
Neben der Verkaufsplattform soll der Havelland-Kiosk auch als Forum für Geschichtsinteressierte dienen. Wir haben festgestellt, dass sich schon heute Jugendliche fragen, wie es vor 15 Jahren eigentlich so war. Sie kennen gerade einmal die weltgeschichtlichen Ereignisse, die eigene Geschichte ist ihnen jedoch oft fremd. Noch interessanter dürften für die verschiedenen Generationen die Geschichte ihrer Heimat und ihre persönlichen Erlebnisse sein. Es gibt unter unseren Mitbürgern einige, die begierig darauf warten, ihr Wissen um die regionale Geschichte zu popularisieren. Davon gibt es aber noch zu wenige. Wir wollen mit Hilfe unseres Angebotes weitere Mitstreiter finden, die ihre Geschichten zu Papier bringen oder uns zumindest erzählen, damit sie der Nachwelt erhalten bleiben. Uns ist wichtig, die regionale Geschichte zu erfassen, aufzuarbeiten und Interessierten mittels Internet erlebbar zu machen. Für die Zukunft planen wir, unseren „Geschichtsschreibern“ ein eigenes Redaktionsmodul zur Verfügung zu stellen, mit dessen Hilfe sie ihre Arbeiten selbständig in unseren Kiosk einpflegen können. Ein Experiment sind die „Bankgeschichten“, die Günter Thonke für uns in der Rathenower Mundart verfasst. Das Rathenower OptikIndustrieMuseum hat uns Unterstützung zugesichert, wie auch die Bürgermeister der Gemeinden und die Amtsdirektoren der Region. Mit deren Hilfe können wir uns intensiver inhaltlichen Fragen zu geschichtlichen Entwicklungen von Städten und Gemeinden widmen.
Der Havelland-Kiosk in der Zukunft
Regional wird sich der Kiosk vorerst auf das Westhavelland beschränken. Als vorläuige territoriale Endpunkte sind Schollene im Westen und Pritzerbe im Süden im Gespräch. In Zukunft könnte aber das gesamte Havelland als politische Einheit im Kiosk eine Plattform finden. Derzeit ist dies aber aufgrund fehlender „Manpower“ noch nicht möglich. Wir wollen das System langsam wachsen lassen und den Erfolg nicht durch „Schnellschüsse“ gefährden. Wir laden Sie daher herzlich zum Stöbern auf unseren Seiten ein - Sie finden garantiert interessante Angebote und unterhaltsame Geschichten aus der Region des Havellandes. Wenn Ihnen Ihr Ausflug in den Havelland-Kiosk gefallen hat, können Sie uns gern Ihre Meinung sagen. Auch für Ihre wohlgemeinte Kritik sind wir selbstverständlich offen, denn dann können wir uns bemühen, den Havelland-Kiosk nach Ihren Vorschlagen noch besser zu gestalten. Wundern Sie sich bitte nicht, dass die Verkaufsoptionen noch nicht frei geschaltet sind. In wenigen Wochen wird unser Kiosk mit einem neuen Outfit in die heiße Startphase gehen. Sie sind herzlich eingeladen, uns auf diesem Wege zu begleiten. Wann immer Sie einen Blick auf unsere Seiten werfen, werden Sie Verännderungen feststellen und die Zeit bis zum offiziellen Starttermin zu Beginn des kommenden Jahres wird Ihnen nicht lang werden.
Ronsard S. Grell