Informativ
|
Geschichte(n)
|
Einkaufen
|
Dienstleistungen
|
Kontakt
Übersicht
Regionale Personen
Regionale Kunst & ...
Regionalgeschichte
 Bamme
 Barnewitz
 Behnitz
 Buckow bei Grossw...
 Buckow bei Nennha...
 Böhne
 Bützer
 Damme
 Döberitz
 Ebelgünde
 Falkensee
 Friesack
 Gräningen
 Großwudicke
 Grütz
 Gülpe
 Havelland
 Hohennauen
 Jerchel
 Kotzen
 Kriele
 Liepe
 Milow
 Nauen
 Nennhausen
 Neufinkenkrug
 Paretz
 Premnitz
 Rathenow
 Rhinow
 Ribbeck
 Schollene
 Seegefeld
 Semlin
 Steckelsdorf
 Stechow
 Strodehne
 Stölln
 Vieritz
 Wagenitz
 Zollchow
Historische Souvenirs
Souvenirs der Rathenower Brautradition

Geschmack aus Sachsen-Anhalt

Weine aus der Saale-Unstrut-Region!

Erleben Sie die Vielfalt einheimischer Weine demnächst hier!

zurück Seite drucken

Der Werksleiter Artur Wilke

von Jürgen Mai

geb. am  15.12.1897 in Halberstadt
gest. am 12.06.1990 in Rathenow

Artur Wilke studierte von 1917 bis 1922 an der Technischen Hochschule Hannover Maschinenbau.
Im Januar 1930 begann seine Tätigkeit als Betriebsingenieur im Werk Premnitz der damaligen I.G. Farbenindustrie.
Nach 1945 war er Verantwortlicher des ersten Leitungsgremiums für das Premnitzer Werk. Er hat sich in dieser Zeit große Verdienste bei der Wiederaufnahme der Produktion von Kunstseide erworben. Seiner aktiven Mitwirkung ist die Organisation der ersten Nachkriegsproduktion und somit die Sicherung der Arbeitsgrundlage für viele Premnitzer zu verdanken.
Artur Wilke war vom 27.06.1946 bis April 1950 als Werkleiter tätig.
Ab Mai 1950 war er als chemisch-technischer Leiter, sowie Hauptingenieur und Stellvertreter des Werkdirektors eingesetzt. Aus dieser Tätigkeit resultierte die technische Gesamtleitung des Werkes. Diese Funktionen hatte er bis 31.12.1962, zum Eintritt in den Ruhestand, inne.
 
Der Name Artur Wilke ist eng mit der Entwicklung und Konstruktion der halbkontinuierlichen Zentrifugenspinnmaschine für Kunstseide und mit dem Aufbau der Prezenta-Kunstseiden-Anlage verbunden.

Neuanfang nach 1945 im Premnitzer Kunstseidenwerk

1954 wurde Artur Wilke für seine wissenschaftliche Mitarbeit bei der Entwicklung der HKZ-Spinnmaschine mit dem Nationalpreis III. Klasse ausgezeichnet.
Für die Vervollkommnung dieser für die damalige Zeit modernen Produktionstechnologie bekam er 1960 den Vaterländischen Verdienstorden in Silber.
Mit wissenschaftlich-technischem Weitblick führte er von 1954 bis 1959 in Zusammenarbeit mit dem Meß- und Regeltechnik-Werk Teltow konsequent die Meß- und Regeltechnik im Premnitzer Werk ein. 1956 weilte er über mehrere Monate in China und gab Unterstützung bei der Inbetriebnahme von Kunstseidenproduktionsanlagen.
Als Anerkennung für seine Dienste im Cemiefaserwerk Premnitz wurde 1997 nach ihm eine Straße im Premnitzer Industriegebiet benannt.


zurückSeite drucken
Regionale Dienstleister

Ausgewählte Dienstleister aus dem Havelland stellen sich vor

Werfen Sie einen Blick auf unser aktualisiertes Angebot!
 

 
© Havelland-Kiosk - All rights reserved - Powered by wodtke media