Kirche im Kreis
Gerade 100 Jahre ist es her, dass am 5. September 1903 der Deutschen Ansiedlungsbank die Kolonisationsgenehmigung für Neufinkenkrug durch den Landrat von Wilms erteilt wurde. Diese beinhaltet im Lage-Plan des Villenvororts einen zentral gelegenen Platz im Schnittpunkt der Bahn-, Kaiserin-Augusta- und Friedrich-Karl-Straße (heute: Karl-Marx-, Böcklin- und Leistikowstraße) - 40 Meter im Durchmesser - als Kirchplatz gedacht. Im gleichen Jahr wurde mit dem Bau der Volksschule an der Waldstraße begonnen - von den zwei Klassenzimmern wurde zunächst nur eins benötigt - die Zahl der Einwohner im Jahre 1905 betrug 163. So konnte der zweite Raum als Betsaal hergerichtet und ab 1906 zur Abhaltung von Gottesdiensten und kirchlichen Handlungen durch den zuständigen Seegefelder Pfarrer genutzt werden. Die Einwohnerzahl stieg stetig (1913 zählte man bereits 650 ständige Bewohner), so dass 1914 das zweite Klassenzimmer für den Unterricht benötigt wurde.
Der Raum wurde für Gottesdienste weiter genutzt, doch die Einrichtung war dafür wenig geeignet. Die Sehnsucht nach einer eigenen Kirche wuchs und nach Beendigung des ersten Weltkrieges wurde mit Sammeln, dem Verkauf von sogenannten „Kirchbausteinen" und dem Ankauf von Ziegelsteinen der Anfang gewagt.Die Ungekürzte Version dieses Artikels finden Sie im Heimatjahrbuch 2003 für Falkensee und Umgebung
Redaktionell bearbeitet von M. Borgmeier
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