Vier Dinge sind es, die den Besucher von Rathenow mit immer größerem Erstaunen erfüllen, die optische Industrie, die ehemaligen Zietenhusaren, die roten Ziegel und die fünf Nasen des Kurfürstendenkmals. Ziegeleien und Zietenhusaren sind verschwunden, die Optik zittert um das Überleben, aber nach den fünf Nasen am Denkmal kann noch gesucht werden. Diese Kuriosität ist einmalig. Von einer bestimmten Stelle sind die Nasen der Gefangenen und die Nase des Kurfürsten zu erblicken auf diesem schönen Platz. Johann Georg Glume erschuf dieses Kleinod als einer Stiftung der Städte der Mark 1738 zur Erinnerung an das Massacre am 15. Juni im Jahre 1675, drei Tage vor der Schlacht von Fehrbellin. Danach nannte man den ersten Friedrich Wilhelm den „Großen Kurfürsten“.
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