Zum aktuellen Entwicklungsstand des Havelland-Kiosk
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Sabrina Haase, Rolf-Peter Bley und Regina Wentzel (vli) führen den Havelland-Kiosk in der Wilhelm- Külz- Straße weiter und sorgen so dafür, dass das Havelland mit seinen Produkten immer bekannter wird.
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Wie eine kleine Idee wächst
Von Erik Nagel
"Wir haben viel im Hintergrund gewerkelt, von dem man nicht sofort etwas sieht", stellte Hans-Jürgen Wodtke in dieser Woche den neuen Havelland-Kiosk vor. Die Arbeit hat sich gelohnt: Das Projekt, das 2004 bescheiden begann, hat sich gut entwickelt.
"Wir haben damals einfach gesagt. Wir fangen jetzt an und warten nicht lange auf große Konzepte", erinnert sich Rolf-Peter Bley vom Kiosk. Nicht nur, dass eine Vermarktungsplattform für regionale Produkte, Bücher und Andenken entstehen sollte, auch regionale Geschichte und Geschichten sollten ihren Ort erhalten und dort bewahrt werden. Der Plan ging auf. Schon zur Landesgartenschau 2006 öffnete der Havelland-Kiosk einen kleinen Laden auf dem Kirchberg, danach in der Fehrbelliner Straße. Zeitgleich wurde auch das Internet-Angebot immer mehr erweitert.
Dann allerdings begannen die Probleme. So schön der Laden in der Fehrbelliner Straße auch war, die Lage hielt nicht das, was man sich von ihr erhofft hatte: "Er war von der Straße aus schlecht zu sehen", so Bley. Und auch das Internet-Portal machte Kummer: "Es gab Manipulationsversuche, einige Sachen funktionierten auch schlecht, und so haben wir den Internet-Shop erst einmal geschlossen", erklärt Systemadministrator Dennis Dahm.
Diese Probleme sind beseitigt. Der Havelland-Kiosk ist nun in der Wilhelm-Külz-Straße 13 zu finden, das Angebot hat sich nicht verändert: Lokale und regionale Produkte von Handwerkern und Künstler, Bücher, Broschüren und seit einiger Zeit auch Reisen sind hier zu finden. Auch der Internet-Shop ist wieder am Netz: "Wir haben für Kunden und Anbieter sichere Lösungen gefunden und zugleich auch die Übersichtlichkeit verbessert", erklärt Dennis Dahm.
Dieser neue Auftritt macht es nun auch möglich, eine Idee zu verwirklichen, die Hans-Jürgen Wodtke von Anfang an hatte: "Jetzt kann und soll eine Gemeinschaft von Leuten entstehen, die den Geschichtsbereich der Internetseite gemeinsam immer weiter ausbauen." Gesucht und gesammelt werden Geschichte und Geschichten aus dem Havelland, Personen werden vorgestellt, Ereignisse beleuchtet, Sagen zusammengetragen. "Hier wollen und werden wir auch mit externen Leuten zusammen arbeiten, die ihre Geschichten beitragen und so die Seite immer weiter ausbauen", erklärt Wodtke. Zudem ist es jetzt möglich, bereits erschienene Beiträge mit Kommentaren und Bemerkungen zu versehen - einer regen Diskussion steht nichts mehr im Wege.
Zudem verfügt der Havelland-Kiosk jetzt auch über einen Terminkalender, der den Machern sogar etwas Sorge bereitet: "Es gibt so viele Veranstaltungen und Ausstellungen im Havelland, die kann man darin unmöglich alle aufführen", meint Wodtke. Immerhin: Ein allgemeiner Überblick über einige der wichtigsten Veranstaltungen ist damit aber möglich. Selbst das Gästebuch wird wieder belebt: "Da haben sich sogar schon Leute nach vielen Jahren wieder gefunden", erzählt Wodtke eine Anekdote.
Während diese altbekannten Menüpunkte weiter ausgebaut werden, entstehen zeitgleich neue. Rolf-Peter Bley plant eine Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund und der Trappenstation in Buckow: "Hier gibt es viele touristische Angebote, die wir über den Havelland-Kiosk und über unseren Partner Eberhardt-Reisen anbieten wollen." Zeitgleich haben andere Unternehmen die Vermarktungsplattform Havelland-Kiosk entdeckt. Die Erfahrungen, die Kleinstproduzenten gemacht haben, wollen andere Unternehmen nutzen: "Wir haben Anfragen aus der Optikbranche, die einige Waren auch über den Havelland-Kiosk vertreiben will oder für die wir entsprechende Vermarktungsplattformen erstellen sollen", so Wodtke. Selbst das weltberühmte "e-bay" peilen die Macher des Havelland-Kiosk an, um einen weiteren Verkaufskanal für Waren aus dem Havelland zu erschließen. "Wir haben schon einen gewissen Stand erreicht", schätzt Rolf-Peter Bley ein.
"Das wollen wir immer weiter entwickeln."
Quelle: BRAWO vom 27.05.2007
Foto. Rolf- Peter Bley
Neuer Internet-Auftritt
Havelland-Kiosk will neue Wege beschreiten
RATHENOW (mko). Alles neu macht der Mai? Muss wohl so sein, denn auch der Havelland-Kiosk präsentiert sich seit Kurzem mit einem überarbeiteten Internetauftritt. Wie Inhaber Rolf-Peter Bley in einem Pressegespräch informierte, will man sich außerdem neuen Zielen stellen und das Havelland noch besser im Internet präsentieren. Der Onlineshop wurde dank des Engagements moderner und bedienerfreundlicher. Wie Dennis Dahm von wodtke media ausführte, wurde das Erscheinungsbild dem anderer erfolgreicher deutscher Online-Anbieter angepasst, behielt aber ein eigenes „Gesicht".
Wieder implementiert wurde ein Gästebuch, das wegen Manipulationsversuchen zeit¬weise abgeschaltet worden war.
Neu ist ein Veranstaltungskalender mit Angeboten zu regionalen Veranstaltungen, Dank der Unterstützung der regionalen Presse konnte eine Zusammenstellung der wichtigsten Presseberichte zu Aktivitäten des Havelland-Kiosks eingerichtet werden. User können zudem Berichte über Aktivitäten und Initiativen von Partnern und Unterstützern des Havelland-Kiosks unter der gemeinsamen Devise „Stärkung der Region" finden.
Großer Beliebtheit erfreut sich nach wie vor der Bereich der regionalen Zeitgeschichte. Hier findet der Geschichtsinteressierte Berichte über regionale Persönlichkeiten und deren Verdienste. Gefördert werden soll in diesem Zusammenhang auch der Kontakt und die Zusammenarbeit mit Vereinen aus der Region, die sich in diesem Bereich verstärkt einbringen sollen.
In der Zukunft soll das Dienstleistüngsangebot noch weiter ausgebaut werden. Hauptaugenmerk wird hierbei auf die Vermarktungsunterstützung regionaler Tourismusangebote gelegt sowie auf den Aufbau eines regionalen „Produzenten-Vermarkter-Logistik-Netzwerkes", wie Hans-Jürgen Wodtke sein Vorhaben bezeichnete. Bei der Landesgartenschau im vergangenen Jahr habe man mit der Vermarktung der Waren von Kleinproduzenten der Region gute Erfahrungen gesammelt. Mittlerweile habe man auch konkrete Anfragen von Herstellern optischer Erzeugnisse, deren Produkte über den Havelland-Kiosk zu vermarkten.
Geplant ist außerdem, einen Teil der angebotenen Produk¬te aus dem Bestand des Havelland-Kiosks in den nächsten 4-6 Wochen über ebay zu vertreiben und eine ebay-Verkaufsagentur für „beliebige" fremde Waren zu errichten.
Der Shop in der Fehrbelliner Straße wurde allerdings wieder geschlossen, doch sind die regionalen Produkte des Havelland-Kiosks auch weiterhin im Stadtzentrum erhältlich -im Sitz des Unternehmens in der Wilhelm- Külz- Straße 13. „Wir wollen den Kiosk aber nach wie vor hauptsächlich als Online-Kiosk führen", so Rolf-Peter Bley.
Quelle: PreußenSpiegel vom 27.05.2007