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Aus der Entwicklungsgeschichte der Nauener Funkstation


 von Wolfgang Wiech

 
Am Anfang unseres Jahrhunderts erregte die kleine und ruhige märkische Stadt Nauen plötzlich das Weltinteresse. Die hier entstandene Funkstation war es, welche die Aufmerksamkeit auf sich zog. Alte Nauener und funktechnisch Interessierte erinnern sich noch heute der Entwicklung dieser Station.
Folgender Beitrag soll einen kurzen Einblick in das erste Vierteljahrhundert ihrer Geschichte geben, denn immerhin war die Nauener Funksendestelle in der Mitte der zwanziger Jahre und noch lange Zeit danach die berühmteste deutsche Großfunkstelle, die stärkste aller Stationen der Erde.
Nachdem man in England bereits praktisch verwendbare Apparate und Anlagen hergestellt hatte, wurde in Deutschland erst im Jahre 1903 eine „Gesellschaft für drahtlose Telegraphie" gegründet.
Die ersten Reichweiteversuche fanden in Berlin vom Dach des Kraftwerkes Oberspree statt. Die Gegenstelle befand sich in Berlin-Mitte. Doch bald mußte nach neuen Möglichkeiten für die Versuche gesucht, eine größere Versuchsstelle gefunden werden. In der Nähe der Stadt Nauen bot sich die Gelegenheit, ein größeres Stück Land für diese Zwecke zu erwerben. Zu diesem Zeitpunkt wollte man lediglich neue Maschinen und Geräte erproben. Die Errichtung einer Betriebsstation war noch nicht geplant. Die günstigen Grundwasserverhältnisse und die niedrigen Bodenpreise waren die Hauptgründe, weshalb Nauen ausgewählt wurde.
Vor über 250 Jahren war das Havelländische Luch noch ein großes Sumpfgebiet. Erst mit dem Bau des Großen Havelländischen Hauptkanals um 1719 wurde dieses Gebiet trockengelegt. Nach den damaligen Erkenntnissen begünstigte der hohe Grundwasserstand die Wellenausstrahlung außerordentlich. Für den Funkverkehr erwies sich weiterhin als günstig, daß sich in dieser Verkehrsrichtung wenig Wald befindet. Der erste Abschnitt in der Geschichte der Funkstation Nauen dauerte von 1906 bis 1909. Ein kleines Haus wurde gebaut, als erforderliche Kraftanlage diente eine alte Lokomobile von 35 PS. Sie trieb eine Wechselstrommaschine an.
Dem 1906 errichteten 100m-Mast mit der 400m im Durchmesser betragenden Schirm-Antenne ist die bald erreichte hohe Reichweite zu verdanken. Die zum Einsatz gekommene Eisenkonstruktion eines im Querschnitt dreieckigen Gittermastes, der nach unten in eine Spitze ausläuft und auf einem Kugelgelenk ruht, fand bald überall Anwendung. Diese erste Anlage arbeitete nach dem Knallfunkenprinzip mit etwa 10 kW Antennenleistung und dem 100m-Mast. Die Energie ging in gewaltigen Feuerbögen über, für das Auge des Betrachters genauso faszinierend wie ungesund. Noch schädlicher waren die ultravioletten Strahlen, welche die Netzhaut angriffen. Durch das Einatmen der Zinkdämpfe, die sich durch die Erhitzung der Elektroden entwickelten, entstanden innere Erkrankungen. Zugleich machte der Sender einen ohrenbetäubenden Lärm. Scherzhafte Meinungen besagten, daß die Schallwellen eine größere Reichweite als die elektrischen Wellen hatten. Tatsächlich aber war um 1909 bereits eine Reichweite von 3600km zu verzeichnen.
Die Leistung der Funkstation Nauen zog zu jener Zeit mehr als 10000 Besucher aus aller Herren Länder an. Die Station im Havelländischen Luch machte von sich reden. Anhand des Gästebuches der „Gesellschaft für drahtlose Telegraphie" ist zu erkennen, aus welchen Ländern die Besucher kamen, so aus Mexiko, Brasilien, England, Dänemark, Japan, Österreich, Spanien, Holland. Bereits 1906 weilten die Mitglieder des in Berlin tagenden Internationalen Funkkongresses in Nauen und der Kaiser Wilhelm II. 1908 weilte der König Chulalonkorn von Siam in Nauen.
In das Anfangsstadium der Nauener Funkstation fällt auch folgende Episode:
Am 15. Oktober 1906 fuhr der als Hauptmann von Köpenick bekannt gewordene Schuhmacher Wilhelm Voigt mit dem Zug nach Nauen. Hier gelang es ihm als Zivilist mit einer Gruppe von Offizieren des Großen Generalstabes und der Kriegsakademie an einer Besichtigung der ersten deutschen Großfunkstelle teilzunehmen. Er machte hier letzte Studien für seinen am 16. Oktober 1906 durchgeführten großen Coup.
Die Stadt Nauen war in der engeren Wahl für seinen Plan. Er ließ dann doch davon ab, weil ihm Nauen zu belebt erschien, nicht zuletzt auch wegen des Zauberturmes der Telegrafie mit seinem militärischen Verwendungszweck und den vielen Soldaten und Gendarmen in der Stadt. Er war später erstaunlich gut informiert und wußte wie ein alter Offizier von Nauen zu berichten.
1909 leiteten die tönenden Löschfunken den zweiten Abschnitt ein. Der alte Sender wurde entfernt und durch das neue System ersetzt. Eine Lokomobile von 70 PS erzeugte jetzt eine Antennenleistung von 35 kW. Die Antennenanlage erhielt zwölf Hilfsmasten, gleichlaufend erfolgte eine Erweiterung des Schirmes auf 600 m.
"Eine Gegenstation in großer Reichweite fehlte damals noch. Deshalb bekam 1911 der Dampfer „Bosnia" eine entsprechende Empfangsanlage. In einer Entfernung von 5000 km — mitten auf dem Atlantischen Ozean — gelang der Empfang der Signale der Station Nauen. Die erwartete Erhöhung der Reichweite war weit übertroffen worden!
Der Löschfunkensender erwarb sich große Einsatzmöglichkeiten. Vor allem stand er im Dienste der imperialistischen Expansionspolitik und seiner Militärs. So war es jetzt möglich, die deutschen Kolonien in Afrika über dem Funkwege zu erreichen. Mit dieser von jeder Kabelverbindung unabhängigen Verbindung wurden neue Möglichkeiten der Kolonialpolitik und der Ausbeutung der Kolonien geschaffen. In Togo entstand eigens für diesen Zweck eine Großfunkstelle.
Die Jahre 1911 bis 1916 dokumentieren den dritten Entwicklungsabschnitt. Während dieser Zeit erfolgte die Umwandlung von einer Versuchs- zur Betriebsstation. Es galt, die Energie und die Antennenhöhe zu steigern, um einen stabilen Betrieb mit der Gegenstation zu sichern. Bereits damals wurde der drahtlosen Telegrafie im Verkehr zwischen den Ländern und Erdteilen eine große Bedeutung beigemessen.
Noch 1911 begann der Bau eines Hauses für die neue 100 kW Löschfunkenanlage. Der alte 100m-Mast wurde um weitere 100m aufgestockt. Doch noch vor Inbetriebnahme der neuen Anlagen brachte am 1. April 1912 ein außerordentlich starker Sturm den Aufsatz des Mastes zum Einsturz. Durch Zerschlagen des Abspannseiles ereilte den unteren Mastteil das gleiche Los. Glück im Unglück war es, daß die Gebäude unbeschädigt blieben, da der Mast genau in den schmalen Raum zwischen altem und neuem Stationsgebäude zu Boden fiel. Dem Antennenmast ging es somit nicht anders als dem Nauener Rathausturm, der ein Jahr zuvor Opfer eines Sturmes geworden war.
Eine neue Antennenanlage mußte errichtet werden. Man entschloß sich zu einer Antenne in L-Form. Dazu wurde ein Mast von 260 m Höhe aufgestellt, zwei weitere 120 m Masten entstanden in 600 m Entfernung. Lange zählte der 260 m-Mast von Nauen zu den höchsten Bauwerken der Erde.
Auch die alte Lokomobile reichte für die neue Anlage nicht mehr aus. Die Stromversorgung der Sendestation erfolgte nun über Fernleitungen vom Brandenburgischen Kreis-Elektrizitätswerk.
In den Jahren nach 1911 erfolgte ein schlagartiger Ausbau der Funknetze zu den deutschen Kolonien und den entferntesten Ländern der Welt. Das diente zweifellos dem Ausbreitungsstreben des deutschen Imperialismus und der Festigung der Herrschaft in fremden Ländern. Der 1. Weltkrieg stand kurz bevor!
1911 begann der Bau einer Station in Amerika auf Long Island. Bereits 1914 bestand direkter Verkehr mit der Station Sayville. Im 1. Weltkrieg war die Station Nauendie Kriegsführung einbezogen. mit dieser Anlage gelang es dem imperialistischem Deutschand, trotz unterbrochener Seekabel, Verbindung ins Ausland zu halten.
Nach dem Krieg erfuhr das Nachrichtenwesen einen schnellen Aufschwung und neue Verbindungen wurden aufgenommen. Bereits am 18. Oktober 1913 war es anläßlich der Gedenkfeier zur Völkerschlacht bei Leipzig gelungen, ein Tagestelegramm nach Amerika über eine Entfernung von 5200 km zu senden. Durch die Einrichtung des Rundfunks entstanden neue Aufgabe für das Funkwesen.
In einem weiteren Entwicklungsabschnitt des Station Nauen wurde von 1916 bis 1925 der tönende Löschfunksender durch einen Hochfrequenzmaschinensender mit 130 kW Antennenleistung ersetzt. Die Versuche einen wirksamen Maschinensender zuerrichten, liefen bereits 1911 an. 1916 begann der umfassende Ausbau mit errichtung eines neuen Sendehauses und einer verbesserten Antennenanlage. Die Leistung der neuen Antenne betrug 400 kW und mit dem Jahr 1918 war es möglich, Nauen auf der gesamten Erde zu empfangen. Bereits ab Juli 1917 bestand unabhängiger Doppelbetrieb.Gleichzeitig konnten auf zwei verschiedene Wellen unterschiedliche Nachrichten übermittelt werden.
Am 29. September 1920 fand die feierliche Einweihung des neuen Stationsgebäudes statt. Dieses technisch wie architektonisch gelungenen Bauwerk steht heut als Zeugnis der Produktions- und Verkehrsgeschichte unter Denkmalschutz.
Mit dem neuen Sendehaus wurde das Muster eines Baus für technische Großzwecke geschaffen. Die Anforderungen an das Gebäude waren sehr verschiedenartig. Es mußte Maschinenhalle für die Hochfrequenzmaschine sein, mußte Räume für Spulen, andere notwendige Teile sowie Sende- und Verwaltungsarbeiten bieten. Seinem Charakter als Musteranlage entsprechend beinhaltete das Stationsgebäude auch einen Vortragsraum. Seitlich angebrachte Emporen waren für die Besucher größerer Veranstaltungen vorgesehen. Unmittelbar von diesen Emporen erfolgte der Zutritt zu einer Galerie innerhalb der Maschinehalle. Diese verlief als Umgang rings um die Halle und bot sowohl Aufsichtsbeamten als auch Besuchergruppen einen großzügigen Überblick über Maschinen und Geräte.
Da der alte Sender für die Entwicklung der Funktelegrafie von großer Bedeutung war, wurde er in das neue Gebäude einbezogen.
Die architektonische Ausschmückung ist sehr zurückhaltend. Das Gebäude paßt sich gut in die ebene Landschaft des Havelländischen Luchs ein. Die dunklen Klinker unterstreichen die Schlichtheit und imposante Größe. Mit Verzierungen wurde recht sparsam umgegangen. Was hier wirkt, sind Form und Ausmaß.
Von kleinen Anfängen und Versuchen hatte sich Nauen zu einer mächtigen Sendeanlage entwickelt. Sein Betrieb glich, was Übersichtlichkeit und Betriebssicherheit anbetrifft, dem der Zentrale eines großen Elektrizitätswerkes. Die Antennenanlage über- und umspannte das Sendegebäude. Die ostwestlich gerichtete B-Antenne diente dem Verkehr mit den europäischen Ländern, eine gewaltige A-Antenne war für den Funkverkehr mit Übersee bestimmt.
Die Grundform der Europa-B-Antenne bildete ein Dreieck, Getragen wurden die Antennendrähte von zwei 150m-Masten und einem 135m-Mast. Die Abspannung verlief über einen kleinen 35 m-Turm.
Noch beeindruckender war die Überseeantenne. Sie erstreckte sich über etwa 2500 m. Die beiden Großmasten von 260m Höhe standen rechts bzw. links vom Stationsgebäude. Je zwei weitere 125 m-Masten trugen im Norden und Süden das Antennensystem. Jeder der 260 m-Masten wog 360000kg und übte einen Druck von 800 000 k p auf das Fundament aus. Gehalten wurden die Masten von je sechs Abspannseilen.
Die Großstation Nauen war damals wie heute nur Sendestelle. Ein Empfang von Nachrichten ist nicht möglich. Um von der Sendeenergie einen ausreichenden Abstand zu halten, wurde die Empfangsstelle zunächst in gut 200 km Entfernung in der Nähe von Naumburg errichtet. Spätere Versuche ergaben, daß eine wesentliche Annäherung an die Nauener Station nicht störend wirkte. So verlegte man die Empfangsstation, das Ohr von Nauen, nach Geltow.
Zum damaligen Zeitpunkt gewann auch der Funkverkehr mit den Schiffen auf den Weltmeeren an Bedeutung. Der Seenotdienst nahm seine ersten Anfänge, das internationale Notzeichen SOS wurde bereits 1906 auf der internationalen Funktelegraphie-Konferenz in Berlin eingeführt. Von besonderer Wichtigkeit für die exakte Positionsbestimmung der Schiffe auf hoher See war die genaue Uhrzeit. Deshalb hatte es die Nauener Großsendestelle seit dem 5. Januar 1917 übernommen, zweimal täglich (um 12.00 und 24.00 Uhr), die genaue Zeit über die Europa-Antenne auf der Welle 3900 Meter auszustrahlen. Empfangen werden konnte das Nauener Zeitzeichen im Bereich der Nord- und Ostsee, im nördlichen Atlantik und in ganz Europa.
Nicht nur Schiffe stellten die Uhren nach dem Nauener Zeitzeichen. Wissenschaftliche Institute und Uhrmacher empfingen über einen eigens dafür installierten Zeitsignalempfänger die genaue Uhrzeit.
Nach 1925 wurde ein Maschinensender mit über 360 kW Leistung errichtet. Parallel dazu arbeitete ein Kurzwellensender mit nur 20 kW (Röhrensender). Seit 1926 besteht zwischen Nauen und überseeischen Gebieten ständiger Kurzwellenkontakt.
Auf funktechnischem Gebiet schrieb Nauen. ein beträchtliches Stück Entwicklungsgeschichte mit. Hier wurden in vielerlei Hinsicht Pionierleistungen vollbracht. Solche Pioniere, die wesentlichen Anteil an der Entwicklung der drahtlosen Telegrafie hatten, waren Professor Slaby und Graf Arco. Sie leisteten zu ihrer Zeit Bedeutendes für das Funkwesen. Zu Ehren des Mitbegründers der Großfunkstelle Nauen, des Grafen Arco, wurde die vom Bahnhof Nauen zum Funkamt führende Straße nach ihm benannt. Auch heute kündet eine weithin sichtbare Antennenanlage von der weltbekannten Funksendestelle Nauen. Von Autobahn, Straße und Eisenbahn ist die auf historischem Boden stehende Station zu sehen.
Wichtige Aufgaben für das Nachrichtenwesen in unserem Land sind zu erfüllen. Unsere Republik steht auch über Nauen mit der gesamten Welt in ständigem Kontakt.

Zeittafel:

1906 - Inbetriebnahme der Funkstation Nauen zu Versuchszwecken (Knallfunksender; 100m Mast)
Dez. 1906 - Sprachübertragung auf 40 km zwischen Nauen und Berlin sowie Übermittlung von Musikdarbietungen
1906 - Erziehlung einer Reichweite von 3600 km
04.04.1907 - Telefonieverkehr auf einer Reichweite von 200 km zwischen Nauen und Dresden
1909 - Tönende Löschfunkanlage
1911 - Der 100 m Mast wird auf 200 m erhöht
01.04.1912 - Einsturz des 200m Maste
1912 - Errichtung des 260 m Mastes
1917 - Grundsteinlegung für das neue Betriebsgelände
1918 - Empfang von Sendungen aus Nauen in 18 000 km Entfernung
Sept. 1920 - Einweihung des neuen Stationsgebäudes
1926 - Annahme des ständigen Überseeverkehrs

 weitere Infos unter:     offizielle Webseiten der Stadt Nauen
                                         Funkstadt Nauen

Literatur:

- Festschrift der Telefunken Gesellschaft, 25 Jahre Telefunken. 1928.
- FÜRST, A., Im Bannkreis von Nauen. Deutsche Verlagsanstalt 1923.
- Gästebuch der Großfunkstelle Nauen.
- LÖSCHBURG, W., Ohne Glanz und Gloria. Berlin 1978.
- NAIRZ, O., Eine Führung durch die Großstation Nauen. Berlin o. J. Telefunken, Gesellschaft für drahtlose Telegraphie
- Eine Führung durch die Großfunkstelle  Nauen.1927
- Telefunken-Zeitung, III. Jahrgang, Nr. 17. Nauen 1919.
- Zeit im Bild - IV. Jahrgang, Nr. 41. 1906.
- Für Unterstützung und Beratung danke ich dem Museum der Stadt Nauen und dem Funkamt Nauen

Der Text wurde aus dem Buch "Wanderungen durch den Kreis Nauen 3; Natur- und Heimatgeschichtliche Betrachtungen; Kulturband DDR entnommen.

Redaktionell bearbeitet von M. Borgmeier


  Kommentare

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Kommentar:2
von:HaJo
am:24.07.2011
um:12:25:14
Kommentar:Die Historie ist interessant beschrieben.
Warum sind die Öffnungszeiten für die allg. Öffentlichkeit der Funkanstalt nicht angegeben?

Kommentar:1
von:Gardow
am:14.11.2008
um:00:33:38
Kommentar:Hallo,

Wie sieht denn die Realität zur jetztigen Zeit in der Sendestelle aus?

MfG

N. Gardow

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