Informativ
|
Geschichte(n)
|
Einkaufen
|
Dienstleistungen
|
Kontakt
Übersicht
Regionale Personen
Regionale Kunst & ...
Regionalgeschichte
 Bamme
 Barnewitz
 Behnitz
 Buckow bei Grossw...
 Buckow bei Nennha...
 Böhne
 Bützer
 Damme
 Döberitz
 Ebelgünde
 Falkensee
 Friesack
 Gräningen
 Großwudicke
 Grütz
 Gülpe
 Havelland
 Hohennauen
 Jerchel
 Kotzen
 Kriele
 Liepe
 Milow
 Nauen
 Nennhausen
 Neufinkenkrug
 Paretz
 Premnitz
 Rathenow
 Rhinow
 Ribbeck
 Schollene
 Seegefeld
 Semlin
 Steckelsdorf
 Stechow
 Strodehne
 Stölln
 Vieritz
 Wagenitz
 Zollchow
Historische Souvenirs
Souvenirs der Rathenower Brautradition

Geschmack aus Sachsen-Anhalt

Weine aus der Saale-Unstrut-Region!

Erleben Sie die Vielfalt einheimischer Weine demnächst hier!

zurück Zu dieser Seite sind keine Kommentare vorhanden! Seite drucken

 

Fund in Milow

 

 Im Jahre 1960 übergab Herr Dr. Bernd Wächter aus Milow unserem Rathenower Kreismuseum die Funde aus einem am 8. Juni 1952 angeschnittenen Gräberfelde. Die Fundstelle liegt am Kreuz, auf dem Acker des Bauern Philipp. Die Urnengräber wurden beim Pflügen von Herrn Philipp gefun­den und später durch Herrn Dr. Wächter abgeholt und sichergestellt.

Grab l enthielt eine weitmundige Urne von 20 cm Höhe. Der Hals fehlt. Im Leichenbrand fand sich noch ein Zahnrest. Beigegeben waren eine kleine Tasse von 8 cm Höhe und eine 4 cm hohe Schale. Die Henkeltasse hat auf der Schulter ein Muster von abwärtslaufenden Kanneluren.

Grab 2 barg einen hohen Zweihenkeltopf und war bis zum Rand mit grobem Leichenbrand angefüllt.

Grab 3: Eine Henkelkanne, deren Oberteil zerstört war. Sie weist am Bauch parallele Facetten und am Halse unregelmäßig eingetiefte Linien auf. Der Leichenbrand stammt vielleicht von einem Kind und enthielt eine Zahn­krone.

Grab 4: Kleine unverzierte Amphore, 12,8 cm hoch, mit Leichenbrandresten, darunter Zahnkronen.

Grab 5: Unterteil einer dünnwandigen Terrine, Höhe 13,9 cm. Viel Leichen­brand mit Zahnresten und einem sticheiförmigen Feuersteinabschlag.

Grab 6: Bauchige Terrine mit scharfem Umbruch und kurzem, eingeschwun­genem Halse. Das Oberteil fehlt. Im Leichenbrand lag ein Zahn. Dazu Bruchstücke von Knochenbeigaben.

Grab 7: Rauhtopf mit Fingerspuren, brüchig, Höhe 18,8 cm. Leichenbrand mit Zahnkronen. Als Beigefäß eine kleine Henkeltasse, konisch, 4,2 cm hoch.

Das Gräberfeld lag am Wege nach Voigts Ziegelei.

Schon 1890 wurden in Milow beim Ziegelerdegraben auf hochgelegenem Sandacker fast täglich Urnen gefunden. Ein sehr gut erhaltenes Gefäß be­kam der Prediger Lehmann. Es enthielt eine 6 Zoll lange Bronzenadel. Die meisten Gefäße gingen natürlich verloren.

Im alten Rathenower Heimatmuseum befanden sich auch Grabfunde, die beim Sandfahren an Voigts Ziegelei geborgen wurden. Es waren das: eine kleine Amphore, 12 cm hoch, am Bauch mit Kanneluren verziert, ein ein­henkliger trichterartiger Becher von etwa 9 cm Höhe und ein bauchiges Gefäß mit einem Bandhenkel, das 8 bis 9 cm hoch war. Die Sachen wurden 1924 aus der Privatsammlung des Pastors Schmidt erworben. Die meisten Funde von diesem Platz sollen in ein Berliner staatliches Museum gekom­men sein.

Redaktionell bearbeitet von M. Borgmeier


  Kommentare sind zu dieser Seite nicht vorhanden!

zurückSeite drucken
Regionale Dienstleister

Ausgewählte Dienstleister aus dem Havelland stellen sich vor

Werfen Sie einen Blick auf unser aktualisiertes Angebot!
 

 
© Havelland-Kiosk - All rights reserved - Powered by wodtke media