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Bamme Gestern und Heute

Markus Kniebeler/ Burkhard Küchler

Kirchturm mit Geschichte
Die größte Sehenswürdigkeit Bammes, die Bockwindmühle aus dem Jahr 1569, ist auf diesem Foto nicht zu sehen. Von der zweiten Sehenswürdigkeit, der Kirche, ragt zumindest der Turm hinter der Häuserreihe hervor. Teile des Kirchturms gehören zum Ältesten, was der Ort zu bieten hat - sie stammen vom Ende des 16. Jahrhunderts. Die Kirche in ihrer jetzigen Form wurde 1730 erbaut. Sehenswert ist der geschnitzte Barockaltar aus dem Jahr 1735. Auf der historischen Postkarte ist die Bezeichnung Dorfstraße vermerkt. Heute heißt diese Lindenstraße. Nahezu unverändert präsentiert sich das markante Bauernhaus (rechter Bildrand)

Die Postkarte wurde im Jahre 1916 abgestempelt

Bammer Ortsansicht mit Kirche im Hintergrund: In 100 Jahren hat sich so viel verändert

Wo einst das Bier in Strömen floss
Die Gaststätten waren neben Kirchen und Schulen Mittelpunkte des gesellschaftlichen Lebens im Havelland. So auch in Bamme. Auf dieser 1916 abgestempelten Postkarte ist Fritz Klaue als Inhaber des Gasthofs vermerkt. Im Laufe der Jahrzehnte wechselten die Eigentümer, doch der Gastwirtschaftsbetrieb wurde fortgeführt - mit Saalbetrieb. Bis 1992 floss hier das Bier aus dem Hahn, dann schloss die Wirtschaft ihre Türen für immer. Bis heute steht das auffallende Haus in der Lindenstraße leer.

Fritz Klaue war einer von den Gaststättenbetreibern

Die Aufschrift an der Giebelseite weist auf die Geschichte des Hauses hin.


Quelle: MAZ vom 10.07.2007
Fotos: alt Privatarchiv Peter Wittstock, neu M. Kniebeler


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