Vom Menschen und seiner - heit!
von Günter Thonke
Der Mensch ist männlich und die Menschen sind weiblich.
Nachgemachte Menschen nennt man das Kind, was sächlich ist.
Kleinkinder laufen wackelig, was sich aber gibt und erst im Alter wieder kommt. Bei allen unserer Art beginnt es bei den Füssen und endet am Kopf, obwohl wir mit dem zuerst das Licht der Welt er – blickten. Steißgeburten sind und bleiben Ausnahmen und dabei.
Die Füße nennt man auch Quanten, die Quadratlatschen benötigen.
Sie können platt sein und Frostbeulen bekommen und haben Zehen, weil es derer zehn sind, die oft Augen haben, die Hühneraugen.
Wo die Füße gelenkt werden, sitzen die Gelenke.
Damit es wie geschmiert gehen soll, werden Fuß -, Knie – und Hüftgelenk oft eingekremt, denn sonst knarren diese.
Diese Ganzheit heißt Bein, deren Arten sind O, X und selten gerade.
Über den Beinen kommt der Rumpf, Leib, Bauch, Wanst oder die Plauze, die alle mit der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte zu tun haben, einen Windmotor, eine Düngemittelfabrik und eine Warmwasseranlage betreiben.
Im Leib liegt in reifen Jahren oft bei Frauen für neun Monate ein Kinderheim. Von einer Vergnügungsecke ist bis zum Altern seltener die Rede! Man nennt das auch de
n Südpol, sein Gegenüber mit den beiden Polstern wäre der Nordpol, auch Popo genannt. In der Taille findet sich zumeist der Talg, darüber als Balkons die weibliche Brust mit den Klingelknöpfen. Da gibt es kein „Herein“, ohne zu klingeln!
Im Brustraum sind die Lungen und das Herz, welches von Anfang bis Ende allein schlägt. Die Luft aber muss jeder selbst holen.
Beim Lieben wird oft dabei gestöhnt, im Alter ist es das Asthma.
Damit alles aber klappt haben alle Herzklappen.
Am Brustkorb hängen die Arme, ein rechter und ein linker.
Von unverschämten Armen und Armlöchern ist oft die Rede!
Um handlungsfähig zu sein, ist am Unterarm je eine Hand, die auch Pranke, Flosse gar Pfote genannt wird, vielseitig leider zur Arbeit benutzt werden muss, aber sich bestens zum Geldzählen eignet !
Schwarze Fingernägel deuten auf Trauer und warten auf Maniküre.
Über den Brustkorb kommt der Hals, der oft gewaschen werden muss, weil er am meisten gesehen wird von ungewaschenen Hälsen.
Nun zum Kopf, den es als Dumm-, Hohl - und Querkopf gibt.
Bei umlaufenden Winden rülpst es aus dem Mund des Kopfes.
Im Kopf ist das Ge(h)hirn, welches das Gehen steuern soll, außerdem
das Denken und alle Sinne, auch fehlende, wie den für Humor.
Mitten im Gesicht ist vorn die Nase, auch Riecher, Lötkolben, Gurke
und Schnarchhaken genannt. Von der wird schnell auf etwas anderes geschlossen, worüber Teenager erröten wie alte Männer nach dem zehnten Glas Rotwein. Aus der Nase wird oft das Letzte herausgeholt.
Diese Auster des kleinen Mannes wird im Schnupftuch gefangen.
Gleich unter der Nase ist der Mund, manchmal von dieser durch einen Schurrbart, der kitzeln kann, getrennt. Frauen fehlt solch Bart. Leute mit großer Klappe sollten lieber ihre Schnauze oder Gosche halten und sie nur als Futterluke benutzen, damit die Zähne, so diese nicht schon im Wasserglas ruhig gestellt sind, etwas zu tun haben.
Aus den Ohren, deren Läppchen oft angewachsen sind und woran auf den Charakter geschlossen werden kann, kommt das Schmalz.
Auf dem Kopf wachsen die Haare, bei Damen als Bubikopf oder Entwarnung und anderen Variationen gestylt und immer ausfallend.
Das geschieht beim Manne leider nicht mit wachsender Weisheit.
Nur beim Barte ist es anders und um den kann ja gegangen werden.
Nur im Spiegel kann sich jeder unter Kontrolle halten.
Leider beschlägt oder erblindet jeder Spiegel mit der Zeit.
Statt neuer Brille, Zähne, Gelenke, Bypässe, Nieren, Herzen und Perücken, könnte ein neuer Spiegel helfen den Illusionen einer ewigen Jugend nachzujagen, doch übernehme sich das gesegnete Alter nicht!!
Als Menschheit ist man gegliedert. Allein Bleibende heißen Singles, die sich trauten Eheleute bei verschiedenem Geschlecht.
Kinderlos bleiben die bei gleichem Geschlecht. Angenommene Kinder haben fremdes Geblüt. Bei einem Verwandtschaftsclan sind sie hintenan, beim Erben nicht immer. Nach den Sippen kommt eine Landsmannschaft, die zu- und unterwandert werden kann, bis am Ende etwas, das sich Volk nennt herauskommt. Viele Völker bevölkern die Erdteile nicht immer friedlich, alle schauen oft nicht nur zum Fettnapf der Nachbarn, obwohl sich selber regen Segen brächte
und die Menschheit besser durch die Zeit kommen ließe.
Redaktionell bearbeitet am 20.11.07 von Robby Schmalz
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