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Ausstellung der 3.Geschichtswerkstatt auf Tour von November bis Dezember 2006 in Premnitz
Eröffnung der Ausstellung am 20.11.2006 im Premnitzer A.-v.-Humboldt-Gymnasium (v.l.) Architekt Wolfram Bleis, Olaf Thonke, Jürgen Mai, Rolf- Peter Bley, Schulleiter Reinhard Vollrath, Bürgermeister Roy Wallenta, Jürgen Bleick (Collage IBE Wodtke)
Ausstellung im A.-v.-Humboldt-Gymansium Premnitz Ausstellungseröffnung mit Geschichts-Vortrag im Humboldt-Gymnasium Premnitz PREMNITZ. Ab kommendem Montag, 20.11.06, wird im Nebengebäude des Gymnasiums (Container) in den oberen Räumen die Ausstellung „Rathenow und Premnitz zur Zeit der Bodenreform" zu sehen sein. Die Ausstellung war schon auf der LAGA zu sehen und soll nun noch einmal der Premnitzer Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Ausstellungseröffnung findet am 20.11.06 um 18 Uhr statt und wird um 19 Uhr mit einem Vortrag von Jürgen Mai zur Geschichte Premnitz abgerundet. Ab 21.11.06 ist die Ausstellung dann bis zum 8. De¬zember’ 06 immer montags bis donnerstags von 13.30 bis 15.00 Uhr für alle Premnitzer zu sehen. Für die Schüler des Gymnasiums wird es begleitend zu der Ausstellung am 22.11.06 zwei Vorträge von Jürgen Mai zu hören geben, wodurch diese einen vertieften Einblick in die Geschichte der Stadt mit dem Schwerpunkt Nachkriegszeit erhalten. Quelle: Preußenspiegel vom 15.11.2006 Foto: Collage IBEWodtke
Mit der Lage des im Kriege zerstörten Rathenow beschäftigte sich Wolfram Bleis kurzer Vortrag, den der Rathenower Geschichtskenner zur Eröffnung der Ausstellung in Premnitz
Respekt vor dem Geschaffenen
Ausstellung der Böhner Geschichtswerkstatt ist jetzt in Premnitz zu sehen Von Erik Nagel Mit diesem Erfolg der Böhner Geschichtswerkstatt hätten wohl auch die optimistischsten Planer nicht gerechnet. Was als regionale Zusammenarbeit zur Aufarbeitung jüngerer Geschichte begann, hat sich inzwischen zu einem erfolgreichen Projekt gemausert. Inzwischen ist die dritte Geschichtswerkstatt abgehalten worden, eine zur zweiten ausgelegte Broschüre verkauft sich bestens. Und nun geht auch die Ausstellung zur dritten Geschichtswerkstatt auf Reisen. „Als wir auf der Suche nach einer außerschulischen Aktivität im November waren, wurden wir auf diese Ausstellung aufmerksam gemacht", erinnerte sich Reinhard Vollrath, Schulleiter des Humboldt-Gymnasiums in Premnitz, wo die Ausstellung am Montag eröffnet wurde. Schnell war der Kontakt hergestellt. Zur Eröffnung lud Vollrath auch mehrere Abgeordnete sowie den Premnitzer Bürgermeister Roy Wallenta ein, die sich dieses Ereignis auch nicht entgehen ließen - immerhin stellte die Geschichte Premnitz' und des Chemiestandorts einen nicht unerheblichen Teil der Ausstellung dar. „Man muss Respekt haben vor dem,was damals geschaffen wurde", sagte Ausstellungsinitiator Hans-Jürgen Wodtke zur Eröffnung. Die Ausstellung zur dritten Böhner Geschichtswerkstatt beschäftigt sich mit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, mit Bodenreform, Enteignungen und Neuanfang. „Es war eine fürchterliche Zeit damals, dass man wirklich dankbar sein muss, dass die heute über 60-Jährigen diese Zeit überlebt haben", so Wodtke.
Die Ausstellung versucht, verschiedene Aspekte dieser Zeit einzufangen. So beschäftigt sich ein Teil mit der Situation in Rathenow, das in den letzten Kriegstagen beim sinnlosen Widerstand zu großen Teilen zerstört wurde. Ein anderer Teil widmet sich der Gemeinde Schönholz, wo Deutsche aus Bessarabien angesiedelt wurden: „Es ist bewundernswert, was für einen schönen Ort diese Leute dort geschaffen und bis heute erhalten haben", meinte Jürgen Bleick, der für diesen Teil der Ausstellung verantwortlich zeichnete.Die Ausstellung ist noch bis 7. Dezember’06 montags bis donnerstags von 13.30 bis 15.00 Uhr im Nebengebäude des Premnitzer Gymnasiums (Container) für die Öffentlichkeit geöffnet. Danach wird sie in Rhinow gezeigt. Quelle: BRAWO vom 22.11.2006 Foto: Nagel